Der Platz rund um den ikonischen Sakralbau hat sich in den letzten Jahren zu einem kulturellen Hotspot entwickelt. Auch die Kirche selbst zählt heute zu den herausragenden Spielorten im Wiener Konzertbetrieb. Sie ist ein lebendiges Zentrum für die historische Aufführungspraxis der Werke von Mozart – und Vivaldi!

Location
Die Wiener Karlskirche – Barocke Ikone und kultureller Hotspot
Die Karlskirche zählt zu jenen Orten in Wien, an denen Historie und Moderne nahtlos ineinanderfließen.

Zum Dank für das Ende der Pest
Nachdem Wien die letzte große Pestepidemie überstanden hatte, gab Kaiser Karl V. als Dank den Bau einer Kirche in Auftrag. Den ausgeschriebenen Architektenwettbewerb entschied Johann Bernhard Fischer von Erlach für sich, der sich dabei gegen so Größen wie Ferdinando Galli-Bibiena und Johann Lukas von Hildebrandt durchzusetzen vermochte. Der Baustart erfolgte 1716, die Fertigstellung 1737. Fischer von Erlach erlebte diesen Moment nicht mehr, er verstarb im Jahr 1723. Sein Sohn Joseph Emanuel führte seine Agenden fort.
Vivaldis letzte Ruhestätte
Die Karlskirche hatte ursprünglich eine direkte Blickachse zur Wiener Hofburg und fungierte bis 1918 als kaiserliche Patronatspfarrkirche. Tatsächlich fand Antonio Vivaldi in ihrer Nähe seine letzte Ruhestätte. Der Ausnahmekomponist wurde 1741 auf dem „Spitaller Gottsacker“ beerdigt. Hier befindet sich heute das Hauptgebäude der Technischen Universität. An den großen Komponisten erinnert eine einfache Steintafel.


Im Herzen der Hochkultur
Werfen Sie einen Blick ins Innere der Karlskirche und erleben Sie gleichzeitig die Quintessenz eines unserer Konzerte mit. Musikalischer Hochgenuss, präsentiert von einem der besten Barockorchester der letzten 30 Jahre in einer der außergewöhnlichsten Locations der Stadt!
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