Angeführt von Gründer Konstantin Hiller und Konzertmeister Dimitris Karakantas erwecken folgende Musikerinnen und Musiker Abend für Abend Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ in der Wiener Karlskirche zum Leben:

Musiker & Instrumente
Die Menschen
hinter der Musik
Wir alle wissen: Das Ganze ist stets mehr als die Summer der einzelnen Teile. Wenn alles harmoniert, wenn alles im Einklang ist, dann entsteht da immer noch etwas mehr. Dieses berühmte Etwas. Sobald die erste Note erklingt, sind unsere Musikerinnen und Musiker eins mit dem Werk. Ein Uhrwerk voll Harmonie. Lernen Sie die Instrumente und Menschen hinter der Musik kennen:
Musiker und Musikerinnen
Unsere
Instrumente
Im Rahmen unserer Konzerte erklingt ausnahmslos historisches Instrumentarium. Nur dieses erlaubt es uns, einen möglichst unverfälschten Klang zu erzeugen. Für das Barockzeitalter (ca. 1600-1750) typische Instrumente weisen mehrere Besonderheiten auf, die sie von modernen Ausführungen unterscheiden.
Historische Aufführungspraxis mit Originalinstrumenten: Ein Blick auf Vivaldi, Streichinstrumente und das Cembalo
Die historische Aufführungspraxis ist ein faszinierendes Feld, das sich mit der Aufführung von Musikstücken aus vergangenen Epochen beschäftigt, oft unter Verwendung von Originalinstrumenten oder deren Nachbildungen. Besonders im Barockzeitalter, einer Zeit, die von komplexen Klangwelten und einer ausgeprägten Instrumentierung geprägt war, spielen Originalinstrumente eine entscheidende Rolle.
Ein herausragendes Beispiel für diese Praxis ist die Musik von Antonio Vivaldi, dessen Werke zu den bekanntesten der Barockzeit gehören. Vivaldi, der als virtuoser Violinist und Komponist bekannt war, schrieb zahlreiche Konzerte, in denen die Violine als Soloinstrument im Mittelpunkt steht. Historische Aufführungen seiner Werke verlangen nicht nur den Einsatz von Barock-Violinen, sondern auch das Verständnis für die spezifische Spieltechnik dieser Zeit. Die Barockvioline hat einen anderen Klangcharakter als die moderne Violine: Sie ist leichter und erzeugt einen wärmeren, weniger strahlenden Klang, was besonders in Vivaldis schnellen, expressiven Passagen zur Geltung kommt.
Das Cembalo, das in vielen barocken Kompositionen als Continuo-Instrument verwendet wurde, spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle in der historischen Aufführungspraxis. Anders als der moderne Klavierklang ist der Cembaloton klarer und weniger „gedämpft“, was eine präzise und schnelle Artikulation ermöglicht. In Verbindung mit den Streichinstrumenten bildet das Cembalo die Grundlage des „Basso Continuo“, einer improvisierten Basslinie, die dem Orchester Struktur gibt.
Die Rückkehr zu historischen Instrumenten und Aufführungspraktiken ermöglicht es uns, Vivaldis Musik in ihrer ursprünglichen Klanggestalt zu erleben – mit den Instrumenten, die er selbst für seine Kompositionen benutzte. Dies eröffnet nicht nur neue Klangerfahrungen, sondern auch tiefere Einblicke in die Musik und das musikalische Denken der Barockzeit.
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